Welche Elemente einer Drogentherapie können mir helfen, meine persönlichen Süchte zu überwinden?

Veröffentlicht auf von Verena

Im Folgenden beziehe ich meine Infos aus dem bereits erwähnten Stern Artikel. Dabei geht es mir nicht darum, diesen vollständig wieder zu geben. Vielmehr möchte ich die Infos, die ich gerade spannend finde, so zusammen fügen, dass sie mich hier weiterbringen.


Welche Elemente einer Drogentherapie können mir helfen, meine persönlichen Süchte zu überwinden?

Widerstandskräfte stärken.
Ziel: dem Suchtmittel widerstehen.
In der Drogentherapie kommt die kognitive Verhaltenstherapie zum Einsatz:
  • - Herausfinden, welche Reize den Griff zum Suchtmittel auslösen
  • - Durchbrechen dieser Automatik 
Zitat aus dem Stern (Nr.3/2008 S. 82 f.): "Sobald man spürt, dass sich auch nur der leiseste Gedanke an die Droge bemerkbar macht, ruft man innerlich "Stopp!" und wendet seine Aufmerksamkeit sofort anderen Dingen zu. ... Mit der Zeit keimen die zwanghaften Gedanken an die Droge immer seltener auf."

"Die eigenen Widerstandskräfte zu stärken heißt auch, seinen Bedürfnissen besser nachzukommen. ... Wer sich Strategien aneignet, um in Stresssituationen ruhig Blut zu bewahren, denkt nicht mehr so oft an die Zigarette."

"Der Schlüssel zum Leben ohne Sucht ist, den künstlichen Paradiesen ein farbiges Leben entgegenzusetzen." 

Dieses Thema führe ich in meinem Beitrag Sucht ist entartetes Begehren weiter. Stefan Klein, der Autor des oben zitierten Stern Artikels hat ein spannendes Buch mit dem Titel "Einfach glücklich" veröffentlicht. 

Hier ist nochmal ein Link auf einen Sternartikel mit dem Titel: "Die Sucht nach Essen
Ob Kokain oder Kohlenhydrate - übermäßiges Verlangen nach Essen spielt sich im Gehirn ähnlich ab wie die Sucht nach Drogen."
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Hans Gorgus 06/25/2008 10:46

Autonome Suchthilfe-Einrichtungen, wie zum Beispiel "Elrond" in Bremen, gehen noch weiter in ihren Anforderungen an den Süchtigen sich eine cleane Lebensmöglichkeit zu schaffen.
Durch einen klar strukturierten Lebensalltag in dem Arbeit und Freizeit allgemein gültigen Regeln unterliegen, in dem das Verhalten jedes Einzelnen im Kontext mit der Gruppe sowie seines spezifischen Suchtverhaltens überprüft und ggf.korrigiert werden kann, wird erst die Voraussetzung für eine erfolgreiche Dekognition geschaffen.Allerdings muß ein Suchtkranker unter einem hohen Leidensdruck stehen und den Willen haben das auf Ex-Usern-Wissen basierende Autonome-Suchthilfe-Konzept zu initialisieren.

Elrond-Bremen
tel.:0421/6939513
E-mail:elrond@ewetel.net