Frustrationen des Alltags - Gibt es 2008 noch einen Feminismus?

Veröffentlicht auf von Verena

es ist kaum zu fassen: Die Selbstverständlichkeit, mit der Männer ihre (Haus-)frauen Arbeiten machen lassen, die für das gemeinschaftliche Wohl und Fortbestehen der Familie essentiell sind.
Nichts gegen Selbstverständlichkeiten, wenn sie im Fluss sind, elegant und tatsächlich selbstverständlich.

Aber gut. Man muss es nicht verstehen. Frauen tun diese Dinge, weil sie wichtig sind.
Männer finden sie selbstverständlich, auch dass sie gemacht werden bzw. worden sind. Und zwar ohne ihr Zutun, egal an welcher Stelle.

Bitter wird dieser Zustand dann, wenn
- Männer nicht sehen, an welcher Stelle diese Arbeiten anfallen und verrichtet werden.
- Männer nicht sehen, an welcher Stelle für diese Arbeiten Anerkennung vonnöten wäre.
- Männer selbst diese Arbeiten noch nie ausgeführt haben und auch nie ausführen werden.
- Männer bei genauerer Betrachtung für diese Arbeiten auch keine Notwendigkeit sehen. 
- Männer weder Mitleid noch Erbarmen mit ihren Frauen empfinden und davon überzeugt sind, dass die Frauen selbst dafür sorgen müssen, dass sich an der Situation etwas verändert.

 
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