Disziplin - Meine Trickkiste

Veröffentlicht auf von Verena

Es klingt so einfach:

Iß nur, was gesund ist und übertreibe es nicht mit den Mengen. Und zusätzlich machst Du 3 Mal pro Woche Sport, das macht gute Laune und erhöht den Grundumsatz.

Warum haben wir solche Probleme uns zu disziplinieren? Gibt es vielleicht eine innere Blockade? Müssen wir uns bereits mit 1000 anderen Dingen ständig überwinden? Fehlt uns die Kraft dies auch noch beim Essen und in der Freizeitgestaltung zu tun? (Ja-ha, ich weiß, Sport macht gute Laune, gute Laune dämpft den Appetit auf Schokolade und Fett - aber ich habe trotzdem ein Disziplin-Problem). Oder haben wir es hier nur mit faulen Ausreden zu tun?

Ich ärgere mich immer wieder über irgendwelche teuren, synthetischen Diätprodukte, die rasend-schnellen Gewichtsverlust versprechen, ohne Disziplin. Schön wäre es, aber es ist nicht wahr, machmal sogar gesundheitsschädlich. Da werden die Verbraucher für dumm gehalten.

Folgende Faktoren machen die Sache mit der Disziplin so schwierig:
Neue Lebensgewohnheiten zeigen leider nicht gleich Erfolg: Stehe ich z.B. morgen eine Stunde früher auf und gehe vor meinem Tagewerk erst mal joggen, heißt das ja noch lange nicht, dass die Waage anschließend irgendeine Reaktion zeigt. Im Gegenteil, ich setze mich mit Riesenappetit an den Frühstückstisch. Disziplin bedeutet in dieser Situation also als erstes Geduld.



Vorschläge für die Stärkung der eigenen Disziplin:
1. Niemals hungrig einkaufen gehen!
2. Immer einen Einkaufszettel schreiben und das dann auch durchziehen.
3. Manchmal stelle ich mir beim Einkaufen vor, ich träfe gleich jemanden, der mir wirklich wichtig ist und wie er sich über meinen Einkaufswagen beugt und meine Einkäufe begutachtet: "Ah - sehr schön, du ernärst Dich ja wirklich vorbildlich. So viel Obst und Gemüse. Da läuft mir ja das Wasser im Mund zusammen." Ich stelle mir also einfach Lob und Anerkennung vor. 
4. Werde Schauspieler: Ich verlasse den Supermarkt und beiße genüsslich in einen Apfel. Ich stelle mir vor, ich wäre Akteurin in einem Werbefilm für gesundes Leben.
5. Nutze einen neuen Lebensabschnitt, um bei der Gelegenheit Deine Essgewohnheiten (radikal) zu verändern.
6. Ich stelle mir vor, ich wäre schon wunderbar schlank. Dann mag ich mich viel lieber und greife auch nicht so schnell zu süßen Sünden.
7. Kaufe Dir niemals Kleidung, in die du erst reinpassen wirst, wenn Du abgenommen hast. Sie werden zu einem Vorwurf im Kleiderschrank. Kleide Dich so, wie es Dir jetzt gut steht und feiere Dich, wenn mal etwas zu weit geworden ist, statt frustriert zu sein, wenn die Hose immer noch nicht passt.


Findest Du diesen Artikel und überhaupt meinen Ansatz interessant und hilfreich? Dann schreibe mir einen Kommentar. Wie sind Deine Erfahrungen und Beobachtungen? Das würde mich wirklich sehr freuen!

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post